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Architekturlernkurve für die Private Cloud

Was bekommen wir, wenn wir diesen gesamten Technologiestack integriert und aufeinander abgestimmt nutzen können? Damit wird eine Private Cloud geliefert, die nicht nur erste Gehversuche bewältigt, sondern auch echten harten Anforderungen für eine ernsthafte strategische und produktive Nutzung im größeren und großen Umfang standhält.

Viele Leute kennen Docker. Bei Kubernetes sinkt der Bekanntheitsgrad schon auf weniger als die Hälfte, aber wer kennt beispielsweise Istio, Helm oder Prometheus? Docker und Kubernetes bilden die Basis für Ihre Private Cloud – aber damit nicht genug.

Es gibt sehr interessante und leicht zugängliche Zahlen. Wenn man bei Twitter nachforscht, findet man für Docker 304k und für Kubernetes 121k Follower. Aber für Helm, Istio und Prometheus Monitoring sind wir bei jeweils unter 15k Followern. Zu Terraform hat Twitter gar keine Zahlen. Die Verhältnisse sehen ähnlich aus, wenn man die Google-Keyword-Suche oder Stack-Overflow-Fragen betrachtet. Es ist ein verbreiteter Konsens in der IT-Community, dass Container-Technik sinnvoll ist und Zukunft hat. Zudem nutzen viele Entwickler bereits für sich die Vorteile von Docker, das erklärt sicher die hohen Zahlen. Aber warum der starke Abfall bereits bei Kubernetes und warum so wenige Follower bzw. Fragen bei den anderen Technologien?

Wir haben eine These: Zum einen gibt es eine zeitliche Entwicklung, in der die Themen populär werden. Zum anderen gibt es eine Lernkurve der Architekten. Beide korrelieren.

Lernkurve?

Wie kommen wir Architekten denn mit den Themen üblicherweise in der Praxis in Berührung? Wir entdecken mit Begeisterung Docker und sehen dann rasch den Nutzen in der Kombination mit Kubernetes. Aber wir müssen noch einen Weg gehen und Erfahrung sammeln, bis wir bemerken, dass unsere Cloud-Plattform noch etwas mehr können muss, um unseren wachsenden und zukünftigen Anforderungen Stand zu halten. Wer kann schon von sich behaupten: „Ich wusste gleich, was Istio, Helm und Prometheus können, aber ich habe bewusst beschlossen, mich damit erst später zu beschäftigen.“?

Wie sagte es der Kollege die Tage so treffend: „Um Istio zu verstehen, musste ich erst Kubernetes verstehen. Und um Kubernetes zu verstehen, musste ich erst Docker verstehen.“ Die Dinge bauen aufeinander auf und lösen Probleme, welche die grundlegenderen Technologien noch anderen Projekten zur Lösung überlassen. Das ist weder in der IT noch bei Open-Source-Projekten ein Novum. Warum über solch selbstverständliche Muster in der IT einen Artikel schreiben?

Wenn man weiß, was man lernen muss, kann man dies planen.

Dieser Artikel ist zugegeben eine Achterbahnfahrt entlang der Lernkurve. Wenn Sie uns folgen konnten, dann können Sie sich auf die echte Fahrt freuen und aktiv werden. Es ist Zeit, zu handeln.



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