Das ARS IBM Lizenzmanagement-Team informiert.

Neue Vertragsbestandteile und Änderungen in IBM Passport Advantage-Verträgen

Wichtige Änderungen in 2018 für die Nutzung von Sub-Capacity-Lizenzierung.

Änderungen im IBM Passport-Advantage Vertrag

IBM gab am 01. November 2017 bekannt, dass Änderungen im Passport Advantage (PA)-Vertrag vorgenommen wurden.

Für Neukunden gelten diese Änderungen seit dem 01. November 2017, für Bestandskunden werden die neuen PA-Verträge ab dem 01 Februar 2018 dann gültig, sobald Sie eine neue Transaktion (Kauf, Verlängerung, Reinstatement, etc.) durchführen.
Mit Durchführung einer Transaktion werden die neuen PA-Vertragsbestimmungen automatisch durch den Kunden akzeptiert.

Was ändert sich für Sie als Passport Advantage-Kunde?

Wir haben den PA-Vertrag von 2014 mit dem PA-Vertrag für 2018 verglichen und in vielen Bereichen Änderungen festgestellt: Änderungen von SaaS zu Cloud, Einsatz von Tools, Berichterstellung, Bestimmungen zu Gewährleistung und Haftung, etc..
Hier möchten wir Sie insbesondere auf die wichtigen Anpassungen, die Auswirkungen auf Ihr IBM Lizenzmanagement haben, hinweisen:

  • Abschnitt 1.12 Einsichts- und Prüfungsrecht
    In großen Teilen Rückkehr zur Prüfungsklausel aus dem Passport Advantage-Vertrag von 2011
    NEU: „Der Kunde erteilt seine Zustimmung zum Austausch dieser Informationen gemäß den Bedingungen der IBM Vereinbarung über den Austausch vertraulicher Informationen oder einer anderen allgemeinen Vertraulichkeitsvereinbarung, soweit zwischen dem Kunden und IBM vereinbart, es sei denn, der Kunde und der unabhängige Prüfer vereinbaren schriftlich innerhalb von 60 Tagen, nachdem die Prüfinformationen angefordert wurden, dass eine andere Vertraulichkeitsvereinbarung zur Anwendung kommen soll.“
  • Abschnitt 1.13 Programme in einer Virtualisierungsumgebung (Sub-Capacity-Lizenzbedingungen)
    NEU: IBM kann dem Kunden Sub-Capacity-Lizenzierung entziehen, wenn IBM den Kunden als „nicht geeignet“ einstuft. Der Kunde muss innerhalb von 30 Tagen nachweisen, dass er die geltenden Sub-Capacity-Lizenzierungsvoraussetzungen vollständig einhält, andernfalls verpflichtet sich der Kunde, Lizenzen für die volle Kapazität zu erwerben.
  • Abschnitt 1.14 Verpflichtung des Kunden zur Erstellung von Berichten
    NEU: Einschränkung der Ausnahmen bei der ILMT Verpflichtung auf Kunden mit weniger als 1.000 Mitarbeitern UND wenn die physische Gesamtkapazität der Unternehmensserver […] weniger als 1.000 PVUs beträgt. Dies stellt eine wesentliche Änderung für Kunden mit weniger als 1.000 Mitarbeitern dar, die bisher für manuelles Reporting berechtigt waren! Überprüfen Sie dringend Ihre Umgebung, wenn Sie bisher das manuelle Reporting durchgeführt haben – oder kommen Sie auf uns zu!

Haben Sie Fragen zu den neuen PA-Vertragsbestandteilen und/oder zum Einsatz des ILMT?
Dann sprechen Sie mit den IBM Lizenzmanagement Experten von ARS!
Wir beraten Sie gern zu den Auswirkungen der Änderungen auf die Landschaft Ihres Unternehmens und stehen Ihnen natürlich auch bei allen anderen Fragen zu IBM Lizenzmanagement zur Seite.
Sie erreichen das Team unter 089/32468-0 oder lizenzmanagement@ars.de.

Übrigens: Sollten Sie Ende Februar 2018 auf der SAM Strategies in Berlin sein, freuen wir uns, Sie vor Ort zu treffen. Vereinbaren Sie gerne vorab einen Termin mit unseren ARS Lizenzmanagement Experten via oder besuchen Sie spontan unseren Stand auf der SAMS.
Wir moderieren dort am Montag, 26.02., ebenfalls einen Round Table, zu dem wir Sie gerne einladen.

Ihre Ansprechpartnerin

   Maresa Duven
   Digital Marketing Manager
   +49 89 32468-2190
   maresa.duven@ars.de
   @ars_maresa

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