Cyber-Event am 28. und 29. April 2020

Review: Die Highlights der Red Hat Summit Virtual Experience 2020

Zwei Tage voller Keynotes, Break-out Sessions und neuen Ankündigungen liegen hinter uns. Wir ziehen ein Fazit und möchten insbesondere auf unsere Highlights eingehen: Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes und Red Hat OpenShift 4.4.

Ein virtuelles Erlebnis

Der Red Hat Summit ist das jährliche Flaggship-Event des Open Source Herstellers und dient als zentrale Plattform für Neuerungen in den Bereichen Linux, Cloud, Automatisierung und Management sowie Container- und Kubernetes-Technologien. In diesem Jahr fand der Summit als kostenloses, mehrtägiges Cyber-Event statt. Vom 28. bis 29. April 2020 nahmen gut 38.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt teil. Verteilt auf drei General Sessions und angetrieben durch den ehemaligen Red Hat CEO Jim Whitehurst (jetzt IBM) und dessen Nachfolger Paul Cormier waren es insbesondere die Success Stories von Kunden und die neuen Ankündigungen inkl. Live Demos, die die Teilnehmer in ihren Bann zogen.

Als Red Hat Advanced Partner waren auch wir Teil der Virtual Experience. Rund ein Viertel der ARS war an beiden Tagen digital mit dabei, vom Geschäftsführer bis zu Softwarearchitekten, Admins und Container-Experten. Seit über 3 Jahren unterstützen wir unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer (Hybrid) Cloud-Strategie. Dabei ist uns aufgefallen, dass der Einsatz von Multi-Cloud-Umgebungen immer weiter wächst. Deshalb freuen wir uns, dass Red Hat im Rahmen des Summits mit dem Produkt Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes eine tolle Lösung angekündigt hat.

Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes

Multi-Cloud ist kein Trend mehr, sondern bei allen unseren Kunden zur Realität geworden. Einige Ausnahmen davon sind stark regulierte Unternehmen (Governance), die aber nur darauf warten, bis sie diesen Weg ebenfalls einschlagen können (z.B. Bundescloud für Behörden). Einmal angefangen, wächst die Anzahl der Kubernetes Cluster ständig weiter. Wichtig dabei ist es, diese Kubernets Cluster übergreifend zu managen. Beispielsweise bzgl. technischem Stand, Security oder Patch Level. Mit Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes hat der Open Source-Hersteller eine passendes Lösung dafür angekündigt. Ein tolles Produkt für alle Unternehmen, die ernsthaft Containerlösungen einsetzen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der offiziellen Ankündigung von Red Hat.

Passend dazu empfehlen wir unseren Fachartikel “Staging in Kubernetes”. Dort zeigen wir Ihnen auf, wie innerhalb eines Kubernetes-Clusters voneinander isolierte Stages erstellt werden können. Im Anschluss werden die Vor- und Nachteile mehrerer Stages innerhalb eines Kubernetes-Clusters diskutiert.

Red Hat OpenShift 4.4

Red Hat präsentierte zudem Red Hat OpenShift 4.4, die neueste Version der branchenweit führenden Enterprise-Kubernetes-Plattform, die auf der Einfachheit und Skalierbarkeit der Kubernetes Operators aufsetzt. Basierend auf Kubernetes 1.17 bringt OpenShift 4.4 u.a folgende Neuerungen:

  • Eine Entwickler-zentrierte Sicht auf Plattformmetriken
  • Die Überwachung von Anwendungs-Workloads
  • Die Überwachung der Integration von Red Hat Operators und das Kostenmanagement zur Bewertung der Ressourcen, die für bestimmte Anwendungen in der Hybrid Cloud verwendet werden.

Weitere Informationen zu Red Hat OpenShift 4.4 finden Sie in der offiziellen Ankündigung von Red Hat.

OKD wieder verstärkt im Fokus

Das Schwesterprojekt zu Red Hat OpenShift, OKD, wird nach einem Jahr Verzögerung nun intensiv weitergetrieben, so das offizielle Versprechen im Rahmen der Red Hat Summit Virtual Experience 2020. Weitere Informationen zum komplett kostenfreien OpenShift-Pendant finden Sie auf der offiziellen Community-Website.

Red Hat und ARS – eine erfolgreiche Partnerschaft

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie mit ARS und Red Hat eine moderne und zukunftssichere IT-Infrastruktur implementieren? Dann schauen Sie auf unserer Red Hat Themenseite vorbei.

Ihr Ansprechpartner

   Marco Zanfardino
   Head of Marketing
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