Schwerpunkt des 2. Teils der Reihe: KI und IBM Watson

Von der größten Konferenz zu Cloud Technologie, KI und Blockchain

Ein ARS Resumée zur IBM THINK 2018.

Die ARS Delegation ist vom IBM Event 18.03.-22.03.2018 in Las Vegas zurück und konnte über ruhige Osterfeiertage ihre Erkenntnisse bewerten und sortieren. Lesen Sie hier den zweiten Teil unserer Serie zum Thema KI.

Das sind unsere wichtigsten Punkte für Sie:

1. Cloud Technologie ist weltweit Mainstream geworden. Mit 60% der von Forrester in 2017 interviewten Unternehmen, planen speziell die Europäer mit großem Fokus die Einführung von Private Clouds (d.h. hinter ihrer Firewall). Lesen Sie hier den ersten Teil unserer Reihe.

2. Künstliche Intelligenz (AI/Cognitive Systems) erlaubt den Innovatoren heute bereits, bessere oder neue Lösungen für ihr Geschäft zu entwickeln.

Wir haben uns frühzeitig dafür aufgestellt, Sie mit kognitiven Systemen zu unterstützen. Sprechen Sie bereits heute mit uns über Ihre Strategie!

3. 2018 ist das Jahr, in dem Blockchain in der Produktion ankommt. Was ist Blockchain und was kann es meinem Geschäftsmodell bringen? Diskutieren Sie mit uns! (Mehr dazu in Teil 3 der Reihe)

Kernbotschaften zum Thema KI und IBM Watson auf der Think

In ihrer Keynote auf der Think 2018 sprach Ginni Rometty, Chairman, Präsidentin und CEO der IBM, einleitend über den nur alle 25 Jahre stattfindenden „exponentiellen Moment“, in dem wir uns aktuell befinden. Dieser tritt ein, wenn Business und Technologie sich gleichzeitig stark ändern, denn dies bedeutet, dass sich potentiell einfach alles in unserer Art zu leben in rasantem Tempo ändern wird.

Viel wird berichtet von Disruptoren, die die Art, wie wir arbeiten und konsumieren dramatisch verändern. In Ginny Romettys Sicht ist die Zeit gekommen, in der jeder selbst zum Disruptor werden muss, indem folgende 3 Punkte bei jeder strategischen Entscheidung beherzigt werden:

  • Sich digitale Plattformen zu Nutze machen
  • Lernen und künstliche Intelligenz in jeden einzelnen Prozess einbauen
  • Menschen mit allen Formen von Intelligenz ermächtigen

Aus IBMs Sicht, ist die Zukunft nicht von Mensch gegen Maschine geprägt, sondern von Mensch mit Maschine.

Announcement zu IBM Watson Studio

IBM Watson Studio ist eine Umgebung in der IBM Cloud, die ihren Mitarbeitern durch Open Source und IBM Produkte die schnelle Nutzung von Machine und Deep Learning möglich macht, die es braucht, um AI für Ihr Geschäft zu nutzen und Innovationen voranzubringen. Fünf essentielle Tools stehen in Watson Studio zur Verfügung:

  1. Offene Frameworks
  2. Kollaborationstools
  3. Deep Learning as a Service (DLaaS)
  4. Watson APIs
  5. Intelligenz-Katalog

So können Ihre Data Scientists, Anwendungsentwickler und Fachexperten einfach und gemeinsam an Daten arbeiten und daraus Ihre Produkte und Services bauen.

Bauen auch Sie Ihre Services sicher und datengeschützt in der Private Cloud und stellen Sie sie dann der Außenwelt zur Verfügung.

Wir finden, besonders die Punkte 2. und 3. sollte hier herausgehoben betrachtet werden, denn dies handelt sich aus unserer Sicht um DevOps für Machine Learning.

»Bereits seit 2017 beschäftigt sich die ARS mit DevOps für Machine Learning, um es genauso zu professionalisieren und industrialisieren wie es im Software Engineering bereits heute schon ist«,

so Joachim Gucker, CEO ARS.

ARS Fazit: Watson Studio ist ein absolut beeindruckendes Produkt und ein großer Schritt, um einer größeren Anzahl an Rollen in der Organisation unkomplizierten Zugang zur Technologie zu geben.

Für die Techies möchten wir in diesem Zusammenhang auch auf das Open Source Project »Fabric for Deep Learning (FfDL)« hinweisen, das verschiedene Deep Learning Frameworks auf Basis von Kubernetes zugänglich macht, um DL-Komponenten optimal zu verwalten. Mehr zur Architektur und der Möglichkeit beizutragen, finden Sie hier.

Announcement IBM Watson in Apple Core ML integriert

Nach Jahren der Zusammenarbeit gehen IBM und Apple einen weiteren Schritt in eine engere Partnerschaft.

Apple hatte in 2017 mit iOS 11, Machine Learning für App-Entwickler auf den iPhones, iPads, etc. durch Einführung von Apple Core ML erschlossen. Wenn Apple derartiges tut, wird es sofort relevant im Markt der App-Entwickler, da es ihnen üblicherweise gelingt, neue Major Releases innerhalb von 12 Monaten auf ca. 80% aller ihrer Devices zu bringen. Mit der gemeinsamen Ankündigung von IBM und Apple, ist es nun möglich, Machine Learning Modelle, welche im IBM Watson Kontext erstellt/trainiert wurden, direkt auf Apple Devices mit Core ML zu bringen und dort als Teil von Apps zu nutzen.
Die Modelle können z.B. aus dem soeben veröffentlichten IBM Watson Studio (siehe oben), dem 2016 eingeführten Watson Knowledge Studio oder anderen, bisher Public Cloud basierten, IBM Watson Services stammen. Sie erhalten hiermit die Power von IBM Watson basiertem ML auf Ihrem Apple Device (Vorteile: weniger Netzzugriffe, kürzere Latenz, offlinefähig, …).
Diese Ankündigung passt gut in das Bild, dass IBM Watson Produkte für den Betrieb in der Private Cloud (on premise, hinter der Firewall des Kunden) des Kunden öffnet, so z.B. mit IBM Watson Compare and Comply oder mit Watson Explorer V12 auf IBM Cloud Private.

Wie das im Detail funktioniert, hat Techcrunch sehr gut für Sie beschrieben.

Announcement zu IBM Watson Assistant

Watson Assistant wurde speziell designed, um kleinen und mittleren Firmen einfachen Zugang zu AI möglich zu machen. Durch bereits für diverse Industrien vorkonfigurierte Watson Assistants, z.B. für Automotive, Energie oder Gastgewerbe, können Sie Ihren Kundenservice deutlich verbessern. Erhältlich ist IBM Watson Assistant über die IBM Cloud. Features sind z.B. Spracherkennung, aktives Zugehen des Systems auf die Kunden und analysierte Datenbereitstellung über Ihren Kunden.

Zum IBM Watson Assistant eine Einschätzung unseres Business Leader Cognitive/AI, Dr. Thorsten Gressling:

»Heute schon morgen! ARS – wo andere noch hinwollen, sind wir schon. Vor einem Jahr haben wir in der IBM Watson Build Challenge gezeigt, wie ein wirklicher Assistent auszusehen hat: nicht nur Skills auf sprachlicher Ebene, sondern auch visuelles Erkennen und Definieren über die Fähigkeiten von Alexa und Cortana hinaus. ARS zeigt seit Jahren durch neue Ideen und kompetente Realisierung technologischen und innovativen Vorsprung. Hierbei sprechen wir besonders den Mittelstand an. Prüfen Sie uns!«.

ARS nutzt die Watson Technologien bereits seit längerem für Projekte wie unser Clever!Lab, die Vorkonfigurierung dient allerdings einem leichten Einstieg und ist daher auf jeden Fall für Einsteiger zu empfehlen.

Wir haben natürlich deutlich mehr als diese Kernbotschaften aus den USA mitgebracht. Fragen Sie uns gerne nach Ihren Themen!

Ihre Ansprechpartnerin

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